Hallo aus den Krákhamar Appartments im Südosten von Island!
Tja, gestern ist mit dem schrottigem Internet ein bisschen was schief gelaufen mit den Fotos. Einige waren doppelt, die anderen haben sich nicht anzeigen lassen. Das werde ich später reparieren.
Wie schon berichtet, gab es ja leider keine Nordlichter, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Der Himmel soll heute Nacht klar sein, mal schauen. Gestern sind ja extra auf den kleinen Hügel hinter unserer Unterkunft gekrallt (mit Stirnlampe bewaffnet) und haben gewartet, aber es kam nix.
In der Früh ging es dann zum Vestrahorn. Letztes Jahr haben wir aufgrund der engagierten Route in 10 Tagen darauf verzichten müssen. Wir sind damals bei super-grausigem Wette nur vorbei gefahren und haben selbst dabei nix gesehen. Der Kontrast heute hätte nicht größer sein können. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir dort an. Und es war ein Traum! Die Landschaft wirkt so unecht und man muss sich fast kneifen, um zu verstehen, dass das real ist. Es gibt dort verschiedene Rundwege und wir haben zwei davon absolviert (eine tolle Google Maps Karte findet man auf der Seite How to see Vestrahorn – Iceland’s Photogenic ‘Batman’ Mountain). Dabei sind wir auch beim Viking Village vorbei gekommen. Es wurde angeblich ursprünglich für einen Film gebaut, der nie gedreht wurde. 2021 wurde es dann allerdings für die Serie The Witcher: Blood Origin als Drehort verwendet (Ich habe die Serie zum Teil gesehen, aber kann mich nicht dran erinnern, haha). Es war also insgesamt ein fast 12 Kilometer weiter Hatsch, aber es hat sich gelohnt. Bei Flut könnte man natürlich viel schönere Spiegelungen fotografieren, aber ich will mich echt nicht beschweren. Es war der Wahnsinn.
Danach sind wir zurück nach Höfn gefahren und Christian hat mich zum Essen eingeladen (Danke Christian). Wir waren im Pakkhus und es war ausgezeichnet. Wir hatten Shrimps als Vorspeise, die wir uns geteilt haben. Danach hatte Christian Hummer und ich Thunfisch Steak. Den Skyr Lava Style haben wir uns wieder geteilt. Dazu hatten wir alkoholfreies Bier (don’t drink and drive) und danach noch Kaffee.
Nach einem kurzen Abstecher in den Supermarkt, haben wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft gemacht. Das Ziel war, einmal vor 18 Uhr anzukommen. Aber natürlich geht so eine Fahrt nicht ohne kleine Abstecher. So sind wir zum Skútafoss, einem Wasserfall, abgebogen. Wenn die Sonne in das Tal scheint, ist er sicher beeindruckender, deshalb haben wir uns nicht lange aufgehalten.
Beim angeblich weltberühmten roten Stuhl haben wir auch Halt gemacht (ob die Familie Putz wohl mal in Island war?).
Danach sind wir noch beim Hvalnes Leuchtturm stehen geblieben und haben das in Watte gepackte Vestrahorn von der Ferne bewundert.
Noch immer war es möglich, dass wir unsere Unterkunft vor 18 Uhr erreichen. Und wir haben es geschafft! Letztes Jahr sind wir hier gegen 21 Uhr bei bescheidenem Wetter angekommen und mussten in der Früh zeitig los. Heute hat die Sonne gescheint, es hatte 16 Grad (unser vorläufiger Temperatur Rekord für Island) und wir haben noch rasch die Gegend erkundet. Nach fast 22.000 Schritten haben wir es uns dann auf der Terrasse mit Wein und Chips gemütlich gemacht.
Morgen geht es wieder über den Öxi. Letztes Jahr war das meine Alptraum-Etappe. Es war finster, das Wetter war widerlich und wir waren schon lange unterwegs. Ich bin so gespannt auf die Aussicht, denn wir glauben, dass die teilweise phänomenal sein könnte. Unser Ziel sind die Vök Baths, wo wir letztes Jahr schon zum Wacken waren. Danach fahren wir nach Seyðisfjörður weiter, wo wir morgen dann übernachten. Leider hat der Sushi Laden nicht offen, aber wir werden sicher was Feines zu essen finden.
Bis morgen,
Lexe und Christian
PS: Zwei Fotos werden anscheinend auch in diesem Post nicht angezeigt…Ich werde den Post von gestern erst mit besserem Internet reparieren.
