Hallo!
Sorry, dass es so lange bis zum nächsten Blog-Eintrag gedauert hat, aber mein Eintrag wird die Gründe dafür erklären.
Am letzten Donnerstag ging es also nach Hause. In der Früh hab ich noch mein Zimmer geputzt und habe die letzten Sachen in die Koffer gestopft. Bin dann am Nachmittag mit dem Taxi zum Flughafen gefahren, weil ich erstens vier Taschen hatte, die ich nicht bis zum Bus schleppen wollte, und zweitens weil es den ganzen Tag wie aus Kübeln geschüttet hat. Hab mich dort dann gleich brav zum Check-in angestellt, nur um nach 15 Minuten Wartezeit zu erfahren, dass ich vom Taxler am falschen Eingang rausgelassen worden bin. Ich rolle also mit meinem ganzen Glumpat zum richtigen Schalter etwa 3 Minuten entfernt. Dort traf mich angesichts der langen Schlange beim Check-in fast der Schlag. Während ich noch versuchte Luft zu holen, hat ein Mitarbeiter meinen leicht verzweifelten Blick bemerkt und mir erklärt, dass ich doch den Selbst-Check-in benützen sollte, weil in der Schlange steh ich sicher eine Stunde. Na super! Ich erklärte ihm darauf, dass ich Angst hätte, im falschen Land zu landen, woraufhin er sich bereit erklärte mir zu helfen. Er ist dann hin und her gesprungen, um gleichzeitig einer Familie von 6 Leuten und mir zu helfen. Keine 5 Minuten später hielt ich sehr glücklich mein Ticket in der Hand. Sehr glücklich deshalb, weil mir der nette Herr erklärte, dass der Flug extrem überbucht sei und 33 Leute !!! nicht mitfliegen werden können. Uff! Schwein gehabt. Danach habe ich mich meiner zwei großen Koffer entledigt und hab mich auf den Weg zur Sicherheitskontrolle gemacht. Spätestens dort habe ich bereut, keinen kleinen Trolley gekauft zu haben, weil man da keine Wagerl haben darf. Ich durfte also die 7kg schwere Souvenirtasche und den 7kg schweren Rucksack durch die Gegend schleifen.
Bei der Sicherheitskontrolle war ihnen dann meine Souvenirtasche suspekt und wurde durchsucht. Alles, was zum Vorschein kam, waren Turtles, Turtles und noch mehr Turtles. *g* Allerdings hat sie mir meinen Cream Mais (den “Gatsch”, falls sich wer erinnert) abgenommen. *grummel* Die Poutine Sauce hat sie zum Glück nicht entdeckt, die habe ich also erfolgreich ins Land geschmuggelt. Schneller als erwartet, war ich also auch dort fertig. Zum Glück gab es nach der Sicherheitskontrolle wieder Wagerl, und ich musste mein Glump nicht mehr schleppen.
Nach 3stündiger Herumranzerei war es dann endlich soweit mit dem Boarding. Ich hatte zwar einen Platz in der Mitte der Fensterreihe, aber es war die Exit-Reihe, dh. fussfrei! *jodel* Dann ging mal eine zeitlang nix weiter, und mit einer Stunde Verspätung sind wir schliesslich gestartet. Der Flug war an sich unspektakulär, allerdings konnte ich nicht schlafen, weil die Luft so extrem trocken war, dass ich bereits nach einer Stunde heftig zu husten angefangen habe. Und Air Canada hat nicht mal Zuckerln! Tz! Das Essen war auch eher mittelmässig bis schlecht und der Film, den ich mir angeschaut hab (Knight and Day mit Tom Cruise und Cameron Diaz, eh schon wissen, wo sie in Salzburg gedreht haben) war der totale Schwachsinn. Zwei Stunden vor der Landung brach dann bei mir die Stirnhöhlen-Schmerz-Panik aus, und ich begann mir meinen Medikamentencocktail einzuwerfen. Aber ich hätte keine Angst haben brauchen, das war eine der sanftesten Landungen, die ich je erlebt habe und das noch dazu völlig schmerzfrei. Achja, der Flug hat insgesamt nur 6,5 Stunden gedauert, und so waren wir pünktlich in Frankfurt.
In Frankfurt musste ich diesmal gar nicht so weit laufen, wie sonst, um zu meinem Gate zu kommen. Aber ich musste wieder durch eine Sicherheitskontrolle, was lächerlich ist, angesichts der Tatsache, dass ich in Frankfurt beim Hinfliegen keine zweite Sicherheitskontrolle hatte. Aber egal! In Frankfurt war ihnen meine Souvenirtasche allerdings komplett egal. Beim Herumranzen in Frankfurt machte sich dann natürlich die Müdigkeit bemerkbar, und es ist mir sehr schwer gefallen, wach zu bleiben. Da die Maschine aus Linz verspätet war, sind wir auch erst mit fast einer Stunde Verspätung gestartet. Eine weitere schmerzfreie Landung später war ich endlich wieder in Graz.
Aber jetzt gab es noch zwei problematische Situationen zu meistern. Erstens: Würde mein Gepäck eh da sein? Und wenn ja, würde es unbeschädigt sein? Und Zweitens: Würde ich mit meinen vier Taschen unbemerkt (haha) am Zoll vorbeikommen? Nicht dass jetzt jemand glaubt, ich hätte für mehr als 430 Euro Waren eingeführt (bin ja arme Studentin *pfeif*), aber nach ca. 24 Stunden hat man keine Lust mehr auf eine Kofferdurchsuchung. Erstens erledigte sich recht schleppend, aber immerhin positiv. Alles da und nix kaputt! Und danach, einfach Augen zu und vorbei an den strengen Zöllnerinnen-Augen. Konnte es gar nicht fassen, als ich bei der Tür draussen war und wollte nur schnell weg. 😉
Mein Begrüssungskomittee bestand aus Manu und Ina, die mir zwei Extrawurschtsemmerl (die ich dann erst zu Hause gegessen habe, weil mir vom Medikamentencocktail etwas sehr schlecht war), einen Radler (den ich aufgrund des jetzigen Medikamentencocktails bis jetzt noch nicht getrunken habe) und Drageekeksi (die ich relativ schnell vernichtet habe) mitgebracht haben. Nach einem kurzen Tratscherl mit Rici und einer Dusche bin ich dann um 20 Uhr ins Bett gefallen. Bin zwar gegen ein Uhr aufgewacht und erst gegen drei wieder eingeschlafen, aber dann hab ich bis 9 Uhr durchgeschlafen. Allerdings kam dann das böse Jetlag-Erwachen mit Ohrensausen, Kopfweh, Übelkeit, Müdigkeit etc. Ich hasse es!
Hab mich trotzdem in den Citypark geschleppt, weil ich endlich eine neue Batterie für meine Uhr gebraucht habe. Die hatte bereits Anfang September ihren Geist aufgegeben (sorry an alle, die ich wegen der Uhrzeit genervt habe *g*). Im Interspar bin ich fassungslos vorm Käseregal gestanden, weil alles so billig war. Hab mich trotzdem für Schwarzbrot, hauchdünn geschnittenen und zartrosa Backofenschinken und und rote Salami (konnte mich nicht entscheiden, deswegen beides) entschieden. Mjam! Lecker! Danach begann das grosse Wäschewaschen, das ich erst heute beendet habe.
Und leider hatte auch dieser Flug ungute Nebenwirkungen, und die sind der Grund für die Blogpause. Zuerst habe ich gekrächzt wie ein Uhu und der Husten wollte dann einfach nicht weggehen. Und Jetlag + Husten = schlaflose Nächte. Am Dienstag bin ich dann zum Arzt gegangen und hab ein Antibiotikum und Codein-Husten-Tropfen bekommen. Von dem Antibiotikum ist mir gleich mal schlecht geworden, aber zumindest habe ich diese Nacht ein paar Stunden geschlafen.
Ja, ich bin also wieder zu Hause. So ganz auskennen tu ich mich aber immer noch nicht. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich überhaupt weg war und warum ich schon wieder da bin. 😉 Am Freitag geht es für eine Woche nach Kärnten, und dann geht auch schon die Vorbereitung für meine letzte Fachprüfung am 25. November los. Aber ich verspreche, dass ich von Zeit zu Zeit ein paar Photos einstellen werde. Heute gibts auch noch ein paar von meinen ersten Tagen in Montreal.
Lg, Lexe
| Landeanflug Montreal |
| Montreal Pierre Elliot Trudeaut International Airport |
| Prince Arthur Fussgängerzone gleich um die Ecke |
| Stromkabelchaos im Quatier Latin in Montreal |
| Oscar Wilde Pub |
| Illuminated Crowd |

Jo, wos ma beim Blog lesen so olles erfohrt!!!Wer ma nix mehr telefonieren, sondern nur mehr a so kommuniziern!
Tja, beim Schreiben muss ich auch nicht so husten wie beim Telefonieren. 😉