Shakespeare und andere Banalitäten/Shakespeare and some boring stuff

Habe mir gestern eine kurze Blog-Pause erlaubt. Naja, eigentlich hab ich keine Zeit gehabt, einen Beitrag zu posten. Werde also in meiner heutigen Poste etwas zwischen gestern und heute (für Euch dann schon vorgestern und gestern, wenn Ihr das lest) switchen. 😉

In der Früh hab ich eine neue Strategie ausprobiert. Früher aus dem Haus gehen, langsamer gehen und dann vor dem Institut ausdampfen, bevor ich zum Professor geh. Hat sich bewährt, wird beibehalten. Das Frage-Antwort-System funktioniert auch noch immer ganz gut. Die Anzahl der Seiten, die ich lesen muss, variiert sehr stark. Einmal sind es nur 7 Seiten, dann wieder 60. Und der heutige Text war zwar nur 35 Seiten lang, aber dafür langweilig für 1000 Seiten. *gähn*

Gestern (also vorgestern *g*) hab ich mich dann mit Michaela getroffen, und wir haben gemeinsam die Bibliothek erkundet und uns erfolgreich Copycards gekauft. Da ich kein Passwort für meinen account auf der Uni bekommen hatte, musste ich danach noch zum ICS, die mein Problem aber innerhalb von einer Minute gelöst haben. Jetzt kann ich auch auf der Uni ins Internet einsteigen und dort Artikel aus dem Bibliothekskatalog herunterladen. Das ist extrem praktisch.

Danach hab ich mich zu Hause meinem Text gewidmet, weil ich mal wieder das falsche Buch mithatte. *nirg*

Gegen 19.30 hab ich mich dann auf den Weg in den Parc LaFontaine gemacht, um mir mit Michaela Shakespeare in the park anzuschaun. Das findet jedes Jahr statt, und die Produktion tourt durch alle Parks in Montreal. Der Eintritt ist gratis, natürlich nehmen sie gerne auch Spenden an. Dieses Jahr wurde Romeo and Juliet aufgeführt. Und es war echt gut gemacht, hat mir total gefallen. War wirklich witzig, allerdings sind Romeo und Juliet trotz der komödiantischen Interpretation am Schluss trotzdem gestorben. Angefangen hatte es um 20.30 und ging dann bis 23 Uhr. Das war das erste Mal, dass es mir hier ein bisschen kalt war. Und wirklich bequem waren diese Metallbänke auch nicht, mir hat heute der Rücken ziemlich wehgetan.

Danach habe ich meinen Text fertig gelesen und erst gegen halb eins ins Bett gekommen und war heute dementsprechend müde. Zuerst hab ich auf der Bibliothek gelesen, aber da bin ich nach 2 Stunden trotz Jackerl fast erfroren. Hab mich dann mit meinem oberfaden Text auf die Terrasse begeben, was grundsätzlich ganz angenehm gewesen wäre, würden die nicht am gegenüberliegenden Haus herumbauen. Es ist furchtbar laut, und irgendwas stinkt da fürchterlich (wahrscheinlich Asbest…).

Tja, das wars auch schon wieder für heut (gestern) *g*

Lg, Lexe

I took a break from blog writing yesterday. I simply had no time to post something. This is why I am going to switch between yesterday and today (for most people the day before yesterday and yesterday when they read it *g*).

Yesterday (the day before yesterday *g*) I tried a new strategy in the morning. I left home earlier, walked more slowly and took a break at the linguistics department before meeting the professor. It works and I will keep using this strategy. The question-answer-system also still works. The texts that I have to prepare are of different length; sometimes I have to prepare only 7 pages and then 60. Today I got a text with 35 pages but it felt as if I had to read 1000 boring pages.

After the meeting with the professor I met my colleague Michaela yesterday. We explored the library together and managed to buy copycards. As I didn’t get a password for my McGill account, I had to contact the ICS. They solved my problem within minutes and now I also have access to the internet at the university and can download articles from the university library system. Then I walked home and studied my text.

At about 8.30 pm I left home and met my colleague Michaela again. Together we walked to Parc LaFontaine where we watched a performance of Shakespeare in the park. The company tours all parks in Montreal each summer in July and August. This year they perform Romeo and Juliet and I really liked it. It was a funny interpretation and very entertaining. Nevertheless, Romeo and Juliet had to die in the end. It was the first time that I needed a jacket here in Montreal and the seats were extremely uncomfortable. At about 11 pm I was back at home and finished the reading of my text.

As I went to bed at half past 12, I was extremely tired today. After the meeting with the professor I tried to read at the library but it was freezing cold there and therefore I went home and finished my text at the terrace.
Well, that’s it for today (yesterday) *g*
CU, Lexi

Théâtre de Verdure

Michaela

Lexi, erste Reihe fußfrei

Applaus!

Die Tiefkühl-Bibliothek/The freezing library

Universitätstour, machen Eltern mit den angehenden Studenten!!! Im September sind in der Freshman-Zeit angeblich keine Hotelzimmer zu kriegen! *kopfschüttel*/University Tour for parents and the future students! In September all hotels are full during freshman week!

No Comments

  1. Hey Alex! Ja, Shakespeare gestern war echt gut! 🙂 Versteh auch nicht, warum es überall auf der Uni so eisig kalt sein muss!! ich wär heut in meinem Büro auch fast wieder erfroren!! Ach ja, hab's auf die Education Library geschafft und mir ca. 200 Seiten aus verschiedensten Bücher kopiert… morgen heißt's wieder mal Karte aufladen… A bientôt! 🙂 Michaela

  2. Tu' mich nicht verwirren mit gestern und vorgestern und überhaupt … Dann kommt bei mir lei so was ähnliches raus, wie wenn ich Währungen umrechne …

  3. Hallo Lexe!

    Zur Info – Asbest stinkt nicht bzw. es hat keinen Geruch. Es ist "nur" gefährlich und das dafür sehr.
    Stinken muss da was anderes. Bitte Foto dann werden wir das gleich eruieren.
    LG, Simon

  4. @Simon: Die haben irgendwas am Dach herumgearbeitet, sind heute aber zum Glück fertig. Deswegen kann ich aber leider kein Photo mehr machen. Und Du weisst ja, ich vermute immer gleich das Schlimmste! *g*
    Lg, Lexe

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